RAG Ostwürttemberg
Regionale Arbeitsgemeinschaft der Frauenbeauftragten des Landkreises Heidenheim, des Ostalbkreises und der Städte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd
Kontaktperson:
Uta-Maria Steybe
Diplomsozialpädagogin
Beauftragte der Stadt Aalen für Chancengleichheit und demografischen Wandel 0 73 61 / 52 - 12 01 oder 12 02 0 73 61 / 52 - 32 01
Öffnungszeiten
Montag, 14 bis 16 Uhr
Dienstag, 9 bis 11 Uhr
sowie nach Vereinbarung
Gisela Moll-Bux
Verwaltungsfachangestellte
Sekretariat des Büros der Stadt Aalen für Chancengleichheit und demografischen Wandel 0 73 61 / 52 - 12 01
Inhaltliche Zielsetzung: Die Beauftragte für Chancengleichheit und demografischen Wandel ist Anlaufstelle für
Anregungen, Fragen und Beschwerden in Stadt und Stadtverwaltung. Sie hält Kontakte zur
Frauenorganisationen und gesellschaftlich wichtigen Verbänden, Gruppen und Institutionen. Sie
zeigt Benachteiligung auf und macht die Öffentlichkeit durch gezielte Veranstaltungen darauf
aufmerksam. Uta-Maria Steybe bietet regelmäßig Verwaltungsgespräche an und gibt Informationen
und Hilfestellungen in Zusammenarbeit mit anderen Stellen.
Weiterhin berät Sie intern und extern zum Thema demografischen Wandel und zeigt in den
verschiedensten Politikfelder auf, welche Auswirkungen die Veränderungen der
Bevölkerungszusammenstellung auf Kommune und Einzelnen haben wird.
Angebote:
Aalener Modell für Intervention bei häuslicher Gewalt
Für Frauen und Kinder, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, bietet die Stadt Aalen zwei Notfallwohnungen und fünf längerfristig belegbare Wohnungen, die ambulant betreut werden. Die Belegung erfolgt über das Frauenbüro.
Beratungsvermittlung für Frauen
Für die unterschiedlichsten Fragestellungen bietet das Frauenbüro Aalen unbürokratische und kompetente Hilfestellung: Ob Kinderbetreuung, Arbeitssuche oder Scheidungsberatung - es werden Ihnen kostenlos professionelle Anlaufstellen genannt, auch über das Stadtgebiet Aalen hinaus.
Chancengleichheit
Demografischer Wandel
Diskriminierung von Frauen, Beratung
Nach wie vor werden leider auch in der Stadt Aalen Frauen aufgrund ihres Geschlechtes diskriminiert. Das Aufzeigen und Behebung von frauenspezifischen Benachteiligungen innerhalb von Stadtverwaltung, der Stadwerke und in der Großen Kreisstadt Aalen und die Erarbeitung diesbezüglicher Lösungsmöglichkeiten ist Aufgabe der Frauenbeauftragten und ihrer Mitarbeiterinnen.
Vereinbarkeit von Erziehung, Pflege und Beruf
Frau und Beruf
Frauenförderung
Frauenfördernde Maßnahmen, wie etwa die bevorzugte Einstellung von Frauen gemäß deren Eignung, Fähigkeit und Qualifikation dienen dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit. Grunddemokratische Forderungen, wie etwa die Repräsentation des weiblichen Geschlechtes in entscheidungsgebenden Gremien und Führungspositionen entsprechend ihrem Anteil in der Aalener Bevölkerung sind im Aalener Frauenförderplan verankert.
Frauenpolitik
Frauenprojekte
Innerhalb der Stadt Aalen arbeiten eine Vielzahl von Frauengruppierungen an unterschiedlichsten Projekten. Diese können vom Frauenbüro einen Zuschuss erhalten und mit ihren Aktionen im Frauenveranstaltungskalender aufgenommen werden.
Gender mainstreaming
Als vielbeachtete Methode zur Implementierung von Geschlechtergerechtigkeit auf allen Entscheidungebenen einer Organisation ist `gender mainstreaming´ ein neuer Ansatz. Infos erhalten sie von Ihrem Frauenbüro.
Gewalt gegen Frauen - Aalener Modell
Gewalt gegen Frauen gibt es auch in Aalen in all seinen Facetten - ob häusliche Gewalt, sexuelle Übergriffe oder Belästigung am Arbeitsplatz - das Frauenbüro bietet Ihnen Hilfestellung und einfühlsame Beratung.
Gewaltschutzgesetz
Gleichstellung von Frau und Mann
Artikel 3 Absatz 2 unseres Grundgesetzes sagt:"Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung von Nachteilen hin." Die gesamte Arbeit des Frauenbüro Aalen zielt auf die kommunale Umsetzung dieses Paragraphen hin, denn die Kommunen sind laut Grundgesetz verplichtet, aktiv an der Gestaltung von Geschlechterdemokratie mitzuwirken.
Gleichstellung, sprachliche
Denken - Sprechen - Handeln. Dass diese drei Ebenen eng miteinander verknüpft sind, wissen wir seit Jahrzehnten. Trotzdem radiert die `herr´schende Sprache Frauen systematisch aus, wir dürfen uns im besten Falle mitgemeint fühlen! Seit Einführung der Schreibregelung mit den `großen I´- z.B. BürgerInnen, KollegInnen etc. - bringt auch eine geschlechtergerechte Sprache keine grammatikalischen Klimmzüge mehr mit sich!
Hilfe für Frauen in Not und Konfliktsituationen
Frauen, die sich in den verschiedensten Lebenslagen mit unterschiedlichen Problemen befassen müssen, können das Beratungsangebot der Frauenbeauftragten in Anspruch nehmen: Sofern innerhalb der Stadt Aalen professionelle Angebote zur speziellen Problemlage angeboten werden, wird unbürokratisch weitervermittelt. Existieren derartige Beratungsstellen in Aalen nicht, nimmt sich die Frauenbeauftragte selbst Ihres Problemes an.
Koordination und Vernetzung von Frauenverbänden
Über vielfältige Aktivitäten werden Aalener Frauenorganisationen und -gruppierungen vernetzt: Im Aalener Frauennetzwerk als kontinuierlicher Austausch, im Frauenveranstaltungskalender, in der Übersicht für Aalener BürgerInnen und am Internationalen Frauentag in gemeinsamen Aktionen.